Die grösste Frühlingsmesse in der Schweiz findet bereits zum 68. Mal statt. Während zehn Tagen gibt es hier eine grosse Auswahl an genussvollen, sportlichen und unterhaltsamen Momenten zu entdecken. Dieses Jahr können Sie auf dem grössten Riesenrad der Schweiz Bern bestaunen.
Bald ist es auch für uns soweit und die BEA öffnet Ihre Tore. Wir sind bereits am Aufbau des Standes und unser bewährter Klassiker Gewächshaus Rose 3 mit 10 mm Doppelstegplatten gibt es in Bern zu sehen und zu kaufen.
Auch die mittlerweilen berühmte Schildkrötenart Testudo helvetica ist zu sehen neben dem Schildkrötenhaus Top mit Alltop-Platten und dem Schildkrötenhaus Anthia.
Unser bewährtes Hochbeet Larix aus Lärchenholz ist in Bern ebenso zu sehen wie das neues Hochbeet ALMA mit Aluminium-Sandwichplatten.
Kommen Sie vorbei an den Stand im Freigelände F6.006
Hier finden Sie bereits einige Ergebnisse vom heutigen Arbeitstag
Aufbau der Ausstellung in Bern. Noch steht erst das Gewächshaus und das Frühbeet. Aber zumnindest sonnt sich die Schildkröte bereits in der Sonne.
Botanicum zeigt Flagge in Bern auf dem Gewächshaus Rose
Nebst den europäischen Sumpfschildkröten beherbergt die Schweiz noch eine zweite bisher unendeckte Schildkrötenart. Dies gab eine renommierte internationale Gruppe von Schildkrötenforschern am 1.4.2019 in Bern bekannt. Die Tiere weisen ein typisches Kennzeichen auf: Auf dem Rücken befindet sich ein Schweizerkreuz. Für die Forscher war die zoologische Benennung demnach klar: Sie heisst Testudo helvetica
Die Foto zeigt eine der scheuen Testudo helvetica mit dem typischen Kreuz auf dem Rücken
Doch wie kam es, dass die Population erst jetzt entdeckt wurde? Es gibt nur wenige Tiere und sie leben sehr versteckt. Dabei wird die Art recht gross und kann bis 10 kg schwer werden. Sie liebt wärmere Gebiete und kommt bevorzugt in Gebieten mit schwarzem Felsen vor. Die Tiere gehen erst abends auf die gewärmten Steine wie wir früher auf dem Kachelofen sassen und verdauen die tagsüber aufgenommene Speise. Nach einiger Zeit verschwinden sie wie die Breitrandschildkröten oder die griechischen und maurischen Schildkröten in ihrem Nachtversteck. Man hat nun auch entdeckt, dass der Rückgang von Edelweiss in gewissen Gebieten auf das Vorhandensein von den Schildkröten zurückzuführen ist. Die Fundorte werden nicht bekanntgegeben, da die Furcht besteht, dass die Schildis von Enthusiasten der Natur entnommen werden.
Das Bundesamt für Umwelt übernimmt nun die Federführung im Artenschutzprogramm. Die sonnige Halde unterhalb des Bundes erwies sich für das Nachzucht-Programm als optimal und wird nun tiergerecht umgebaut, so dass nächstes Jahr die Schweizer Landschildkröte umgesiedelt werden kann. Dazu durfte Botanicum das Schildkrötenhaus Top mit 100 % Alltop-Verglasung liefern. Nebst der klaren Sicht auf die Tiere hat 16 mm dicke Verglasung auch den Vorteil, dass sie UV-durchlässig ist. Genug UV-Strahlen ist für die Panzerbildung enorm wichtig. Man hofft nebst Erhaltung einer stabilen Population auch genug Tiere zu haben, die der Aussenminister als Gastgeschenke bei seinen Reisen überreichen kann.
Der Bevölkerung bietet sich die Möglichkeit mit einem selber mitgebrachten Feldstecher die Tiere in der naturnahen Anlage zu beobachten. Die Anlage wird voraussichtlich am 1. April 2027 feierlich vom Gesamtbundesrat eröffnet. Wir halten Sie gerne auf dem Laufenden...
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